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GOÄ-Praxistraining: Weil Ihre Arbeit einen Wert hat!

GOÄ-Praxistraining

 

Informationen zum GOÄ-Praxistraining

  • Analyse Ihrer Abrechnung vor Ort um das Optimum zu erreichen
  • Praxistraining
  • Kontrolle der aktuellen Dokumentation hinsichtlich der vollständigen Leistungserfassung
  • Inhaltliche Prüfung der Positionen hinsichtlich der analogen Bewertung, der Begründungspflicht und der Faktorerhöhung entsprechend der aktuellen Rechtsprechung

 

TOP 10 Fehler bei der Privatabrechnung

  1. Definition Behandlungsfall:
    Als Behandlungsfall gilt für die Behandlung derselben Erkrankung der Zeitraum eines Monats nach der jeweils 1. Inanspruchnahme des Arztes. z.B. 15.02.10 – 15.03.10; am 16.03.10 beginnt somit ein neuer Behandlungsfall und kann damiterneut die Ziffer 1 & 5 (6, 7, 8) neben Sonderleistungen abgerechnet werden.
  2. Untersuchungen nach GOÄ 6, 7, 8 (ohne Ziffer 1) können mehrmals im Behandlungsfall neben Sonderleistungen angesetzt werden.
  3. Beim Hausbesuch (GOÄ 50 Besuch, einschließlich Beratung und symptombezogene Untersuchung) kann zur Untersuchung 6, 7, 8 der A-Zuschlag (außerhalb der Sprechstunde) berechnet werden, sofern kein anderer Zuschlag abgerechnet wurde z.B. Wochenendzuschlag H zur GOÄ 50. GOÄ 1 und 5 sind in der GOÄ 50 enthalten – siehe Text der Legende.
  4. Wegegeld nicht vergessen!
    Vom Standort des Arztes (Praxis, Privatwohnung) bis zum Standort des Patienten. Die einfache Wegstrecke berechnen! 0-2 km , 2-5 km , 5-10 km, 10-25 km Bei Besuchen über eine Entfernung von mehr als 25 Kilometern zwischen Praxisstelle des Arztes und Besuchsstelle tritt an die Stelle des Wegegeldes eine Reiseentschädigung. Als Reiseentschädigung erhält der Arzt 0,26 € für jeden zurückgelegten Kilometer (Hin –und zurück) und zusätzlich bei Abwesenheit bis zu 8 Stunden 51,13 €; bei Abwesenheit von mehr als 8 Stunden 102,26 €
  5. Materialkosten nicht vergessen Kosten für: Arzneimittel, Verbandmittel und sonstige Materialien, die der Patient zur weiteren Verwendung behält oder die mit einer einmaligen Verwendung verbraucht sind. Nicht berechnet werden können: die Kosten von Kleinmaterialien wie Zellstoff, Mulltupfer, Schnellverbandmaterial, Verbandsspray, Mullkompressen, Holzspatel, Wattestäbchen, Gummifingerlinge, Einmalspritzen, Einmalhandschuhe, Einmalskalpelle usw.
  6. Zuschläge nicht vergessen:
    A, B, C, D und K1 sowie E, F, G, H und K2 Zuschläge zu Beratungen und Untersuchungen (1, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8)

    A: Außerhalb der Sprechstunde erbrachte Leistungen
    B: Zuschlag für in der Zeit zwischen 20 und 22 Uhr oder 6 und 8 Uhr außerhalb der Sprechstunde erbrachte Leistungen
    C: Zuschlag für in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr erbrachte Leistungen
    D: Zuschlag für an Samstage, Sonn- oder Feiertagen erbrachte Leistungen
    Werden Leistungen innerhalb einer Sprechstunde an Samstagen erbracht, so ist der Zuschlag D nur mit dem halben Gebührensatz berechnungsfähig.
    K1: Zuschlag zu Untersuchungen nach den Nummer: 5, 6, 7 oder 8 bei Kindern bis zum vollendeten 4. Lebensjahr

    Zuschläge zu den Leistungen nach den Nummern 45 bis 62


    E: Zuschlag für dringend angeforderte und unverzüglich erfolgte Ausführung, E ist nicht abzurechnen neben 45 (Visite) und 46 (Zweitvisite), es sei denn, die Visite wird durch einen Belegarzt durchgeführt.
    F: Zuschlag für in der Zeit von 20 bis 22 Uhr oder 6 bis 8 Uhr erbrachte Leistungen
    G: Zuschlag für in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr erbrachte Leistungen
    H: Zuschlag für an Samstagen und Sonn- oder Feiertagen erbrachten Leistungen
    K2: Zuschlag zu den Leistungen nach den Nummer: 45, 46, 48, 50, 51, 55 oder 56 bei Kindern bis zum vollendeten 4. Lebensjahr
  7. Ambulante OP-Zuschläge zu den jeweiligen OP-Leistungen mit ansetzen (GOÄ 442 – 445) sowie Zuschläge zu den ambulanten Anästhesieleistungen (GOÄ 446 – 447) diese OP- und Anästhesieleistungen sind im Abschnitt C VII, VIII der GOÄ aufgeführt
  8. Steigerungsfaktor ansetzen (2,3 -> 3,5) bzw. (1,8 -> 2,5) mit individueller Begründung, d.h.: wenn z.B. die GOÄ 886 (Psychiatrische Behandlung bei Kindern und / oder Jugendlichen unter Einschaltung der Bezugs- und / oder Kontaktperson unter Berücksichtigung familienmedizinischer und entwicklungspsychologischer Bezüge, Dauer mindestens 40 Minuten) abgerechnet wird, kann hier der erhöhte 3,5 fache Satz angesetzt werden, wenn bei der Behandlung ein deutlich erhöhter Zeitaufwand von z.B. 60 min (statt 40 min) entstanden ist. Nicht dagegen die GOÄ 886 2x berechnen. Das wäre nicht korrekt!
  9. Bei Laborleistungen GOÄ 250 (Blutentnahme) nicht vergessen
  10. Als Rechnungsempfänger immer volljährige Personen einsetzen (nicht Kinder bzw. Jugendliche).

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